Ing. Erich Reithofer – Diplom-Lebensberater (WKÖ), Life Trust Coach®

Ein Berufsleben, ein Burnout, ein Neuanfang.

Ing. Erich Reithofer Life-Coach · Life Trust Coach® · Diplom-Lebensberater (WKÖ)

Mein Weg zum Life-Coaching.

Mein Berufsleben begann in der Technik: HTL-Ausbildung, Einstieg als Programmierer und bald die ersten Führungsaufgaben, Teamleiter und später Projektmanager. Aus einem Team wurden mehrere, aus kleinen Projekten große und internationale. Mit mehr als zwanzig Jahren als Senior-Projektmanager, in einem großen Unternehmen, kenne ich die Berufswelt vieler meiner Klientinnen und Klienten von innen – die Verantwortung, die ständige Erreichbarkeit, Rollenkonflikte und den Druck. Und ich habe selbst erlebt, wie sich Überlastung leise aufbaut, während man nach außen funktioniert.

Mit fünfzig hat mich ein Burnout aus genau diesem Leben geworfen. Sechs Monate Pause und Rehabilitation, dann die Rückkehr in die Firma – anfangs in Teilzeit. Dieser Weg hat mich verändert, aber nicht gebrochen. Heute bin ich dankbar für diese Erfahrung – sie hat meinen Blick auf Menschen und auf das Leben grundlegend verändert. Mit achtundfünfzig folgte die Scheidung. Ein zweiter Wendepunkt, eine bewusste Neuausrichtung. Mit sechzig eine neue Partnerschaft.

Meine Burnout-Geschichte im Detail →

Die Wende zum Coaching begann noch im alten Beruf: In den späten Berufsjahren habe ich junge Projektleiterinnen und Projektleiter begleitet – und gespürt, dass mich dieses Begleiten tiefer erfüllt als jedes erfolgreiche Projekt. Der Kurs „The Call – finde deine Berufung" (Homodea, Veit Lindau) machte aus dem Gefühl eine Entscheidung: die Ausbildung zum Life Trust Coach®, parallel das Diplom als Lebensberater (WKÖ). Seit 2023 ist Reithofer-Coaching mein Beruf – und meine Berufung: Ich begleite Menschen auf ihrem Weg zurück zu Klarheit, Stabilität und neuer Orientierung.

Mein Weg macht mich nicht automatisch zum Experten für deinen Weg. Aber er lässt mich besser verstehen, was es heißt, an einem Punkt zu stehen, an dem das Alte nicht mehr trägt – und das Neue noch nicht klar ist.

Wenn du dich in meiner Geschichte wiederfindest, lernen wir uns kennen – in einem unverbindlichen Orientierungsgespräch.

Orientierungsgespräch anfragen →
Erich Reithofer beim Wandern, Blick über ein Bergtal
Erich Reithofer mit dem Mountainbike vor den Dolomiten
Erich Reithofer beim Snowboarden in einer Kurve
Zypressenallee in der Toskana
Erich Reithofer beim Tanzen

Meine Haltung – und wie sie sich in der Arbeit zeigt.

Wenn ein Mensch zum ersten Mal vor mir sitzt, gehe ich mit offenem Interesse, Achtung und Mitgefühl in das Gespräch. Alles darf da sein.

Ich nehme mir vor, nichts zu wissen – und schon gar nicht etwas besser zu wissen. Ich kenne aus eigener Erfahrung, wie es ist, wenn die einfachsten Dinge nicht mehr gehen. Und ich weiß: alles, was einem Menschen widerfahren kann, ist letztlich nur zu menschlich. Niemand sucht sich solche Phasen aus. Sie sind kein Versagen – sie sind Teil eines Lebens, das viel getragen hat.

Das Nicht-Wissen ist nicht passiv. Es hält mich offen für das, was sich zeigen will. Meine Aufgabe ist es, diesen Raum zu halten: präsent zu bleiben, gute Fragen zu stellen und nichts vorschnell zu deuten. In dieser Verbindung aus Offenheit und Struktur entstehen Lösungen, die vorher nicht sichtbar waren – das habe ich an mir selbst und in der Arbeit mit anderen immer wieder erlebt.

Coaching heißt bei mir nicht Selbstoptimierung. Es geht nicht darum, schneller zu funktionieren – sondern darum, was in deinem Leben wirklich trägt. Das Tempo bestimmst du.

Präsenz · Klarheit · Struktur

Drei Wirkprinzipien, die meine Arbeit tragen.

Präsenz

Was es bedeutet

Aufmerksam da sein – ohne Agenda, ohne Drängen. Wirklich hinhören, was gerade gesagt wird und was zwischen den Worten steht.

Wie das in unserer Arbeit aussieht
  • Ich nehme mir Zeit, bevor ich antworte.
  • Ich frage nach, wo etwas unklar bleibt – auch bei mir.
  • Ich halte Pausen aus, wenn sie wichtig sind.
  • Ich gebe keine vorgefertigten Antworten – sondern höre, was du wirklich brauchst.
Präsenz schafft den ruhigen, geschützten Raum, in dem du sortieren kannst.

Klarheit

Was es bedeutet

Gemeinsam ordnen, was gerade durcheinander ist. Unterscheiden, was Gefühl ist, was Gedanke, was Muster und was wirklich zählt.

Wie das in unserer Arbeit aussieht
  • Klärende Fragen, die helfen, das Wesentliche vom Drumherum zu trennen.
  • Gemeinsames Sortieren – mündlich, manchmal auch auf Papier.
  • Sichtbar machen, was schon trägt, und was noch fehlt.
  • Worte finden für das, was bisher nur ein Gefühl war.
Klarheit hilft, Gedanken, Gefühle, Muster und Möglichkeiten zu ordnen.

Struktur

Was es bedeutet

Aus Klarheit den nächsten konkreten Schritt machen. Nicht alles auf einmal lösen – sondern eine Reihenfolge finden, die zu deinem Leben passt.

Wie das in unserer Arbeit aussieht
  • Den nächsten stimmigen Schritt gemeinsam definieren.
  • Größere Vorhaben in überschaubare Etappen teilen.
  • Verbindlichkeit, ohne Druck.
  • Zwischen den Sitzungen kleine, machbare Anker setzen.
Struktur macht den nächsten Schritt greifbar und umsetzbar.

Wofür ich stehe.

Mein Menschenbild. Menschen, die zu mir kommen, sind weit mehr als ihre aktuelle Situation – es ist ihr Leben, das gerade aus dem Gleichgewicht geraten ist. Genau deshalb glaube ich, dass die Antworten meist schon in ihnen liegen. Meine Aufgabe ist es, sie gemeinsam mit ihnen freizulegen: mit einem ehrlichen Blick von außen, einem sicheren Rahmen und echtem Vertrauen.

Was mir wichtig ist.

  • Ehrlichkeit und Offenheit – ich halte nichts zurück, auch wenn es unbequem ist.
  • Wertschätzung – ich sehe dich mit deinen Qualitäten und habe Respekt vor deinen Herausforderungen.
  • Mitgefühl, aber kein Mitleid – ich begegne dir mit Verständnis und Wohlwollen, auf Augenhöhe.
  • Achtsamkeit – für das, was zwischen den Worten gesagt wird.
  • Vertraulichkeit – was wir besprechen, bleibt bei uns.

Was unsere Zusammenarbeit trägt. Coaching ist Arbeit auf Augenhöhe – wir investieren beide. Ich bringe Präsenz, Erfahrung und meine Energie ein. Du bringst die Bereitschaft mit, ehrlich hinzuschauen, aktiv mitzuarbeiten und zwischen den Sitzungen dranzubleiben und weiterzugehen. Aus dieser gegenseitigen Verbindlichkeit entsteht das, was Entwicklung möglich macht.

Was mich nährt. Wandern, Mountainbiken, Snowboarden. Tanzen und Musik. Reisen. Dankbarkeit für das, was ist. Und immer wieder: echte Begegnungen und ein wertschätzender, offener Austausch.

Die Stationen im Überblick.

HTL Elektrotechnik
Ingenieur. Einstieg als Programmierer.
Über 20 Jahre Projektmanagement
Senior-PM, IPMA Level B. Verantwortung für große Projekte und internationale Teams.
Mit 50 – Burnout
Sechs Monate Auszeit. Rehabilitation. Schrittweiser Wiedereinstieg.
Mentoring
In den späten Berufsjahren Begleitung junger Projektleiter:innen. Erste Berührung mit dem, was später mein Beruf wird.
Mit 58 – Scheidung und bewusste Neuausrichtung
Ein zweiter Wendepunkt. Die Entscheidung, das Leben neu zu gestalten.
Mit 58 – „The Call"
Der Kurs bei Homodea – Finde deine Berufung. Eine Tür öffnet sich.
2020 – Life Trust Coach®
Ausbildung bei Homodea (Veit Lindau).
2020–2022 – Diplom-Lebensberater (WKÖ)
Parallel zur Coaching-Ausbildung, mit dem Abschluss der gewerblichen Befugnis in Österreich.
Mit 60 – Neuanfang
Eine neue Partnerschaft.
2023 – Reithofer-Coaching
Beruf und Berufung.
Der erste Schritt

Lass uns reden.

Ein erstes Orientierungsgespräch ist ruhig und unverbindlich. Wir schauen, ob es passt – fachlich und menschlich. Mehr braucht es für den ersten Schritt nicht.

Coaching ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Es beginnt nach der akuten Phase – dort, wo wieder genug Stabilität und Grundenergie für den nächsten Schritt vorhanden ist.

Orientierungsgespräch anfragen →